Pflanze
Sonnenhut (Echinacea)
Echinacea purpurea, Echinacea pallida
Auch bekannt als: Echinacea, Purpursonnenhut, Roter Sonnenhut, Blasser Sonnenhut, Echinaceae purpureae herba, Echinaceae pallidae radix
Kurz erklärt
Sonnenhut (Echinacea) ist eine Gattung der Korbblütler. Arzneilich genutzt werden vor allem drei Teile: das frische, blühende Kraut des Purpursonnenhuts (Echinacea purpurea), seine Wurzel und die Wurzel des Blassen Sonnenhuts (Echinacea pallida). Die Präparate unterscheiden sich stark nach Art, Pflanzenteil und Zubereitung, und Ergebnisse eines Präparats gelten nicht ohne Weiteres für ein anderes.
Die Arzneimittelagentur EMA hat für jeden dieser Teile eine eigene EU-Monographie. Nur der Presssaft aus dem frischen Kraut gilt als Arzneimittel mit allgemein anerkannter Anwendung, gestützt auf Studien: zur kurzzeitigen Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen. Auf der Haut ist er ein traditionelles Arzneimittel bei kleinen oberflächlichen Wunden. Die beiden Wurzeln führt die EMA nur als traditionelle Arzneimittel bei Erkältungsbeschwerden, die Wurzel des Purpursonnenhuts außerdem bei Pickeln durch leichte Akne. Wie Echinacea wirkt, ist nach der Monographie nicht bekannt.
Unabhängige Übersichtsarbeiten urteilen vorsichtiger als die EMA. Wofür Sonnenhut eingesetzt wird und wie gut das belegt ist, steht bei den Anwendungen.
Ob und in welchen Lebensmitteln Sonnenhut verkauft werden darf, klären die Quellen dieser Seite nicht, deshalb „unklar“. Die Mengen, Altersgrenzen und Hinweise dieser Seite gelten nur für Arzneimittel nach den EU-Monographien. Den Presssaft aus dem frischen Kraut führt die EMA in der EU-Liste traditioneller pflanzlicher Stoffe; die Wurzel des Blassen Sonnenhuts nahm sie nicht auf, weil Daten zur Schädigung des Erbguts fehlen. Für alle drei Monographien hat die EMA neue Daten zur Überprüfung angefordert.
Wofür
Abwehrkräfte stärken
- Erste Hinweise
Die EU-Monographie sieht den Presssaft aus frischem Purpursonnenhutkraut zur kurzzeitigen Vorbeugung von Erkältungen vor, höchstens 10 Tage. In Metaanalysen traten Infekte der oberen Atemwege mit Echinacea etwas seltener auf.
Was dagegen spricht
Für eine langfristige Vorbeugung fand der Bewertungsbericht der EMA keine gute Studie mit positivem Ergebnis. Ein Cochrane-Review und eine weitere Metaanalyse halten den vorbeugenden Effekt für schwach und von fraglicher Bedeutung.
Akne
- Traditionell genutzt
Die EU-Monographie führt einen wässrigen Trockenextrakt aus der Wurzel des Purpursonnenhuts als traditionelles Arzneimittel bei Pickeln durch leichte Akne, ab 12 Jahren und zum Einnehmen.
Was dagegen spricht
Die Einstufung beruht allein auf langer Anwendung, nicht auf Wirksamkeitsnachweisen. Halten die Beschwerden länger als 2 Wochen an, sieht die Monographie ärztlichen Rat vor.
Quelle: Quelle 5
Erkältung
- Erste Hinweise
- Traditionell genutzt
Die EU-Monographie erkennt den Presssaft aus frischem Purpursonnenhutkraut als Arzneimittel zur kurzzeitigen Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen an, gestützt auf placebokontrollierte Studien mit früher Einnahme. Die Wurzeln von Purpursonnenhut und Blassem Sonnenhut führt sie als traditionelle Arzneimittel zur Linderung von Erkältungsbeschwerden.
Was dagegen spricht
Ein Cochrane-Review mit 24 Studien fand keinen gesicherten Nutzen bei der Behandlung und zur Vorbeugung nur einen schwachen Trend; eine weitere Metaanalyse sah keine kürzere Krankheitsdauer. Gesundheitsinformation.de hält Vor- und Nachteile nicht für zuverlässig beurteilbar.
Quellen: Quelle 1, Quelle 2, Quelle 3, Quelle 4, Quelle 5, Quelle 6, Quelle 7
Anwendung
Formen und Einnahme
- Presssaft aus frischem KrautDer ausgepresste Saft des frischen, blühenden Purpursonnenhutkrauts, flüssig oder getrocknet, zum Einnehmen. Nach der EU-Monographie die einzige Zubereitung mit allgemein anerkannter Anwendung, zur kurzzeitigen Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen. Zubereitungen mit Alkohol müssen das angeben.
- Salbe mit PresssaftHalbfeste oder flüssige Zubereitungen mit 10 bis 20 g Presssaft in 100 g, zum Auftragen auf die Haut. Die EU-Monographie führt sie als traditionelles Arzneimittel bei kleinen oberflächlichen Wunden, höchstens eine Woche lang.
- Trockenextrakte aus der Wurzel des PurpursonnenhutsZwei Extrakte nennt die EU-Monographie, beide als traditionelle Arzneimittel in fester Form: einen mit Ethanol zur Linderung von Erkältungsbeschwerden, zum Einnehmen oder zum Zergehenlassen im Mund, und einen mit Wasser bei Pickeln durch leichte Akne, zum Einnehmen.
- Trockenextrakt und Tinktur aus der Wurzel des Blassen SonnenhutsBeide mit Ethanol hergestellt, nach der EU-Monographie traditionelle Arzneimittel zur Linderung von Erkältungsbeschwerden. Von der Tinktur nennt die Monographie 25 Tropfen als Einzelgabe und 125 Tropfen am Tag. Die Tinktur enthält Alkohol.
Bei einer Erkältung beginnt die Einnahme nach den EU-Monographien bei den ersten Anzeichen, und das nur für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene. Den Presssaft aus dem frischen Kraut nimmst du zur Vorbeugung wie zur Behandlung höchstens 10 Tage lang; nach dem Bewertungsbericht wird die Tagesmenge auf zwei bis vier Gaben verteilt. Halten die Beschwerden unter einem Wurzelauszug länger als 10 Tage an, frag ärztlich nach; bei Pickeln durch leichte Akne gilt das nach 2 Wochen. Die Salbe wird zwei- bis dreimal täglich dünn auf die kleine Wunde aufgetragen, höchstens eine Woche lang.
Die Mengen der Monographien stehen in der Dosis-Übersicht. Bei Fertigarzneimitteln gilt die Packungsbeilage, denn die Präparate unterscheiden sich stark in ihrer Zusammensetzung. Werden die Beschwerden während der Anwendung schlimmer oder kommt hohes Fieber dazu, frag ärztlich oder in der Apotheke nach. Zeigt eine Wunde Zeichen einer Infektion, brauchst du ärztlichen Rat.
Dosis-Übersicht
| Grundlage | Menge | Einordnung |
|---|---|---|
| ArzneimittelDosierung laut EU-Monographie oder Zulassung eines Arzneimittels | 1,5–4,5 ml Einzeldosis | Jugendliche ab 12 Jahren, Erwachsene und Ältere · Presssaft aus frischem Purpursonnenhutkraut, oder getrockneter Presssaft in entsprechender Menge; allgemein anerkannte Anwendung nach der EU-Monographie zur kurzzeitigen Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen. Bei den ersten Anzeichen beginnen, höchstens 10 Tage lang. Quelle: Quelle 1 |
| ArzneimittelDosierung laut EU-Monographie oder Zulassung eines Arzneimittels | 6–9 ml pro Tag | Jugendliche ab 12 Jahren, Erwachsene und Ältere · Tagesmenge des Presssafts aus frischem Purpursonnenhutkraut nach der EU-Monographie, nach dem Bewertungsbericht auf zwei bis vier Gaben verteilt; höchstens 10 Tage. Halten die Beschwerden länger als 10 Tage an, ärztlichen Rat oder die Apotheke fragen. |
| ArzneimittelDosierung laut EU-Monographie oder Zulassung eines Arzneimittels | 40 mg Einzeldosis | Jugendliche ab 12 Jahren, Erwachsene und Ältere · Trockenextrakt aus der Wurzel des Purpursonnenhuts (mit Ethanol 45 %), alle zwei Stunden, als Tagesmenge 360 mg (neunmal 40 mg); traditionelle Anwendung nach der EU-Monographie zur Linderung von Erkältungsbeschwerden. Halten die Beschwerden länger als 10 Tage an, ärztlichen Rat suchen. Quelle: Quelle 5 |
| ArzneimittelDosierung laut EU-Monographie oder Zulassung eines Arzneimittels | 50–100 mg Einzeldosis | Erwachsene und Ältere · Wässriger Trockenextrakt aus der Wurzel des Purpursonnenhuts, 150 bis 300 mg am Tag; traditionelle Anwendung nach der EU-Monographie bei Pickeln durch leichte Akne. Halten die Beschwerden länger als 2 Wochen an, ärztlichen Rat suchen. Quelle: Quelle 5 |
| ArzneimittelDosierung laut EU-Monographie oder Zulassung eines Arzneimittels | 50 mg Einzeldosis | Jugendliche ab 12 Jahren · Wässriger Trockenextrakt aus der Wurzel des Purpursonnenhuts, 100 mg am Tag; traditionelle Anwendung nach der EU-Monographie bei Pickeln durch leichte Akne. Halten die Beschwerden länger als 2 Wochen an, ärztlichen Rat suchen. Quelle: Quelle 5 |
| ArzneimittelDosierung laut EU-Monographie oder Zulassung eines Arzneimittels | 24–30 mg Einzeldosis | Jugendliche ab 12 Jahren, Erwachsene und Ältere · Trockenextrakt aus der Wurzel des Blassen Sonnenhuts (mit Ethanol 50 %), 90 bis 96 mg am Tag; traditionelle Anwendung nach der EU-Monographie zur Linderung von Erkältungsbeschwerden. Bei den ersten Anzeichen beginnen; halten die Beschwerden länger als 10 Tage an, ärztlichen Rat suchen. Quelle: Quelle 6 |
Keine persönliche Dosisempfehlung. Sprich vorher mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Apotheke, besonders wenn du Medikamente nimmst.
Risiken
Nebenwirkungen
Nach der EU-Monographie zum Presssaft können allergische Reaktionen auftreten: Ausschlag, Nesselsucht, Juckreiz und Schwellungen im Gesicht. Beschrieben sind auch schwere Überempfindlichkeitsreaktionen wie das Stevens-Johnson-Syndrom, starke Schwellungen von Haut und Schleimhaut (Angioödem, Quincke-Ödem), verengte Atemwege, Asthma und ein allergischer Schock; wie häufig sie sind, ist nicht bekannt. Wer zu Allergien neigt (Atopie), hat nach der Monographie ein höheres Risiko und fragt vor der Einnahme ärztlich nach. Ein Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen lässt sich nicht ausschließen. Der Bewertungsbericht beschreibt einen gesicherten Fall verminderter weißer Blutkörperchen nach mehr als acht Wochen Einnahme; das stützt die Begrenzung auf 10 Tage. In den meisten Studien traten Nebenwirkungen nicht häufiger auf als mit Placebo.
Für die Wurzelauszüge nennen die Monographien Hautreaktionen, für die Salbe Ausschlag, Kontaktekzeme und Schwellungen der Lippen. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind in keiner der drei Monographien berichtet. Nach einer allergischen Reaktion soll Sonnenhut nach dem Bewertungsbericht nicht wieder genommen werden; bei anderen Nebenwirkungen sehen die Monographien ärztlichen Rat oder die Apotheke vor.
Wer es nicht nehmen sollte
Nicht bei Überempfindlichkeit gegen Sonnenhut oder andere Korbblütler.
Nicht empfohlen bei fortschreitenden Systemerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Immunschwäche, einem gezielt gedämpften Immunsystem (Immunsuppression) und Erkrankungen der weißen Blutkörperchen. Der Grund ist nach dem Bewertungsbericht die vermutete Wirkung auf das Immunsystem.
Für Kinder unter 12 Jahren empfehlen die EU-Monographien Sonnenhut nicht, weil Daten fehlen. In der Schwangerschaft und Stillzeit wird der Presssaft nicht empfohlen, außer auf ärztlichen Rat: Daten aus einigen hundert Schwangerschaften zeigten keine Schäden, reichen aber nicht aus. Für die Wurzelauszüge ist die Sicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit nicht belegt, sie werden dann nicht empfohlen. Die Salbe gehört in der Stillzeit nicht auf die Brust.
Überdosierung
Eine Überdosis ist in keiner der drei EU-Monographien berichtet. Vergiftungen durch Arzneimittel mit Echinacea sind nach dem Bewertungsbericht der EMA in der Literatur nicht beschrieben.
Häufige Fragen
Hilft Echinacea wirklich bei Erkältung?
- Erste Hinweise
- Traditionell genutzt
Vielleicht ein wenig, die Studien sind aber widersprüchlich. Die EU-Monographie erkennt den Presssaft aus frischem Purpursonnenhutkraut zur kurzzeitigen Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen an; nach dem Bewertungsbericht verkürzte eine frühe Einnahme in placebokontrollierten Studien die Erkältung. Ein Cochrane-Review mit 24 Studien fand dagegen keinen gesicherten Nutzen bei der Behandlung, und eine weitere Metaanalyse sah keine kürzere Krankheitsdauer. Gesundheitsinformation.de hält Vor- und Nachteile von Echinacea nicht für zuverlässig beurteilbar. Die beiden Wurzeln sind nur traditionelle Arzneimittel.
Quellen: Quelle 1, Quelle 2, Quelle 3, Quelle 4, Quelle 5, Quelle 6, Quelle 7
Kann man Echinacea zur Vorbeugung dauerhaft nehmen?
- Erste Hinweise
Nein, die EU-Monographie sieht nur eine kurze Anwendung vor: den Presssaft höchstens 10 Tage, auch zur Vorbeugung. Für eine langfristige Vorbeugung fand der Bewertungsbericht keine gute Studie mit positivem Ergebnis, und er beschreibt einen Fall verminderter weißer Blutkörperchen nach über acht Wochen Einnahme. In Übersichtsarbeiten traten Erkältungen mit Echinacea etwas seltener auf; ein Cochrane-Review hält das für einen schwachen Effekt von fraglicher Bedeutung, eine weitere Metaanalyse fand die Bedeutung im Alltag ebenfalls fraglich.
Wer sollte Echinacea nicht nehmen?
- Erste Hinweise
Wer gegen Sonnenhut oder andere Korbblütler allergisch ist, darf es nach der EU-Monographie nicht nehmen. Nicht empfohlen wird es bei Autoimmunerkrankungen, Immunschwäche, einem gezielt gedämpften Immunsystem, fortschreitenden Systemerkrankungen und Erkrankungen der weißen Blutkörperchen. Wer zu Allergien neigt, hat ein höheres Risiko für schwere allergische Reaktionen und fragt vorher ärztlich nach. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht berichtet. Wer schon einmal allergisch auf Sonnenhut reagiert hat, nimmt ihn nach dem Bewertungsbericht nicht wieder.
Ist Echinacea für Kinder geeignet?
- Erste Hinweise
Als Arzneimittel nach den EU-Monographien erst ab 12 Jahren, weil für jüngere Kinder ausreichende Daten fehlen. Nach dem Bewertungsbericht fand eine Studie mit Kindern keine kürzeren oder milderen Infekte, aber häufiger Hautausschlag. Eine Metaanalyse von 9 Studien mit Kindern sah dagegen etwas kürzere und seltenere Infekte, aber auch mehr, meist leichte Nebenwirkungen; die Autoren halten die Sicherheit für unklar. Bei kranken Kindern fragst du am besten in der Kinderarztpraxis.
Darf ich Echinacea in der Schwangerschaft oder Stillzeit nehmen?
- Erste Hinweise
Nur auf ärztlichen Rat. Nach der EU-Monographie zeigten Daten aus einigen hundert Schwangerschaften keine Schäden für das Kind, sie reichen aber nicht aus, um die Sicherheit zu belegen; deshalb wird der Presssaft in Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen, außer die Ärztin oder der Arzt rät dazu. Für die Wurzelauszüge fehlen Daten, sie werden dann nicht empfohlen. Eine Salbe mit Echinacea gehört in der Stillzeit nicht auf die Brust. Frag im Zweifel in der Praxis, bei der Hebamme oder in der Apotheke.
Nächster Schritt
Bevor du etwas einnimmst: Lass dich beraten, zum Beispiel in deiner Hausarztpraxis oder deiner Apotheke. Bring vorhandene Laborwerte mit, und sag, welche Medikamente du nimmst.
Mehr zu den Themen findest du oben unter Wofür und in der Themenübersicht.
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Quellen
Alle 8 Quellen anzeigen
- European Union herbal monograph on Echinacea purpurea (L.) Moench, herba recens (EMA/HMPC/48704/2014 Corr 1). European Medicines Agency, Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), 2015MonographieZur Quelle
- Assessment report on Echinacea purpurea (L.) Moench., herba recens (EMA/HMPC/557979/2013). European Medicines Agency, Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), 2014Behörde / amtliche StelleZur Quelle
- Karsch-Völk M, Barrett B, Kiefer D, Bauer R, Ardjomand-Woelkart K, Linde K. Echinacea for preventing and treating the common cold.. The Cochrane database of systematic reviews, 2014Systematischer ReviewDOI 10.1002/14651858.cd000530.pub3PubMed 24554461
- David S, Cunningham R. Echinacea for the prevention and treatment of upper respiratory tract infections: A systematic review and meta-analysis.. Complementary therapies in medicine, 2019MetaanalyseDOI 10.1016/j.ctim.2019.03.011PubMed 31126553
- European Union herbal monograph on Echinacea purpurea (L.) Moench, radix, Revision 1 (EMA/HMPC/424583/2016). European Medicines Agency, Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), 2017MonographieZur Quelle
- European Union herbal monograph on Echinacea pallida (Nutt.) Nutt., radix, Revision 1 (EMA/HMPC/737380/2018). European Medicines Agency, Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC), 2018MonographieZur Quelle
- Erkältung. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de, 2023Behörde / amtliche StelleZur Quelle
- Pham TP, Vu TM, Doan PM, Nguyen TT, Bui TT, Ha TH, et al.. Efficacy and safety of Echinacea purpurea in treating upper respiratory infections and complications of otitis media in children: Systematic review and meta-analysis.. Clinical nutrition ESPEN, 2025MetaanalyseDOI 10.1016/j.clnesp.2025.04.025PubMed 40311928
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