Arzneistoff
Metamizol
Auch bekannt als: Novaminsulfon, Metamizol-Natrium
Kurz erklärt
Metamizol, in Deutschland auch Novaminsulfon genannt, ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Pyrazolone. Nach den Packungsbeilagen wirkt er schmerzstillend und fiebersenkend.
Die Praxis verschreibt ihn bei akuten starken Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen, bei krampfartigen Leibschmerzen (Koliken), bei Schmerzen durch eine Krebserkrankung, bei anderen starken Schmerzen, wenn eine andere Behandlung nicht infrage kommt, und bei hohem Fieber, das auf andere Maßnahmen nicht anspricht. Über Menge und Dauer entscheidet sie.
Das wichtigste Risiko ist selten, aber lebensbedrohlich: die Agranulozytose, ein starker Abfall bestimmter weißer Blutkörperchen, die Infektionen abwehren. Sie kann jederzeit während der Einnahme und kurz nach dem Absetzen auftreten, auch wenn Metamizol früher gut vertragen wurde. Warnzeichen sind Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen und schmerzhafte wunde Stellen an Mund, Nase, Rachen, Genital- oder Analbereich. Dann nimmst du es nach der Europäischen Arzneimittel-Agentur nicht weiter und holst sofort ärztliche Hilfe. Was diese Seite zusammenfasst, ersetzt nicht die Packungsbeilage des eigenen Präparats.
Metamizol ist ein Arzneistoff und nur als zugelassenes, verschreibungspflichtiges Arzneimittel erhältlich, nicht als Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel. Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat 2024 das Risiko der Agranulozytose überprüft: Der Nutzen überwiegt weiter die Risiken, die Warnhinweise in den Produktinformationen wurden verstärkt, und der Beschluss der Europäischen Kommission vom 22. November 2024 gilt EU-weit. In manchen Ländern ist Metamizol wegen dieses Risikos nicht im Handel.
Wofür
Bauchschmerzen
- Erste Hinweise
Krampfartige Leibschmerzen (Koliken) sind ein zugelassenes Anwendungsgebiet von Metamizol, das die Praxis verschreibt. Bei Nierenkoliken linderte eine Einzeldosis nach einem Cochrane-Review ähnlich wie andere Schmerzmittel; ein zusätzliches krampflösendes Mittel verbesserte die Wirkung nicht.
Was dagegen spricht
Die Daten stammen meist aus einzelnen kleinen Studien und sind nicht belastbar. Starke, plötzliche Bauchschmerzen gehören ärztlich abgeklärt, bevor ein Schmerzmittel sie verdeckt.
Fieber
- Erste Hinweise
Hohes Fieber, das auf andere Maßnahmen nicht anspricht, ist ein zugelassenes Anwendungsgebiet von Metamizol; die Praxis verschreibt es und entscheidet über Menge und Dauer. Nach der Europäischen Arzneimittel-Agentur können bei Einnahme gegen Fieber erste Zeichen einer Agranulozytose unbemerkt bleiben, weil Fieber selbst eines ihrer Warnzeichen ist.
Was dagegen spricht
Für gewöhnliches Fieber ist es nicht gedacht. Fieber, das unter Metamizol neu auftritt oder nicht abklingt, gehört sofort ärztlich abgeklärt.
Anwendung
Formen und Einnahme
- Tablette mit 500 mgWird ärztlich verschrieben, für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren mit mehr als 53 kg Körpergewicht. Unter 15 Jahren sieht die Beilage die Tablette nicht vor; für kleinere Kinder gibt es andere Darreichungsformen.
- Tropfen zum Einnehmen mit 500 mg je mlWird ärztlich verschrieben. 20 Tropfen sind 1 ml, ein Tropfen enthält 25 mg. Die Beilage nennt Mengen nach Körpergewicht und Alter vom Säugling bis zum Erwachsenen; bei Kindern legt die Praxis die Menge nach dem Gewicht fest. Die Flasche hat einen kindergesicherten Verschluss.
Nach den Packungsbeilagen richtet sich die Menge nach der Stärke der Schmerzen oder des Fiebers und danach, wie empfindlich du auf das Mittel reagierst. Es soll immer die niedrigste Menge sein, die Schmerz oder Fieber ausreichend lindert; die Praxis sagt dir, wie viel du nimmst. Die Tabletten werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit geschluckt, etwa einem Glas Wasser; die Bruchkerbe dient nur zum leichteren Schlucken. Die Tropfen nimmst du mit etwa einem halben Glas Wasser. Eine deutliche Wirkung ist nach 30 bis 60 Minuten zu erwarten.
Wie lange du es nimmst, legt die Praxis fest. Die Beilagen empfehlen, Schmerzmittel nicht länger als 3 bis 5 Tage zu nehmen, ohne erneut ärztlichen oder zahnärztlichen Rat einzuholen. Wer eine Einnahme vergessen hat, nimmt nicht die doppelte Menge. Bei älteren Menschen, bei geschwächtem Allgemeinzustand und bei eingeschränkter Nierenfunktion soll die Menge nach den Beilagen geringer sein; bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion sind mehrfache hohe Dosen zu vermeiden.
Vor Laboruntersuchungen sagst du Bescheid, dass du Metamizol nimmst: Es kann manche Messungen verfälschen, etwa von Kreatinin, Blutfetten oder Harnsäure. Nach sehr hohen Dosen kann sich der Urin durch ein harmloses Abbauprodukt rot färben. Die Mengen der Packungsbeilagen stehen in der Dosis-Übersicht; maßgeblich ist die Beilage des eigenen Präparats.
Dosis-Übersicht
| Grundlage | Menge | Einordnung |
|---|---|---|
| ArzneimittelDosierung laut EU-Monographie oder Zulassung eines Arzneimittels | 500–1.000 mg Einzeldosis | Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren mit mehr als 53 kg Körpergewicht, auf ärztliche Verordnung · Einzeldosis nach den Packungsbeilagen: 1 bis 2 Tabletten mit 500 mg oder 20 bis 40 Tropfen, bis zu viermal am Tag im Abstand von 6 bis 8 Stunden. Es soll immer die niedrigste wirksame Menge sein. Tagesmenge in der nächsten Zeile; über Menge und Dauer entscheidet die behandelnde Praxis. |
| ArzneimittelDosierung laut EU-Monographie oder Zulassung eines Arzneimittels | 4.000 mg pro Tag | Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren mit mehr als 53 kg Körpergewicht, auf ärztliche Verordnung · Höchste Tagesmenge nach den Packungsbeilagen, entsprechend 8 Tabletten mit 500 mg oder 160 Tropfen. Bei älteren Menschen, geschwächtem Allgemeinzustand und eingeschränkter Nierenfunktion soll die Menge geringer sein. Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre nennt die Beilage der Tropfen eigene Mengen nach Körpergewicht, die die Praxis festlegt. |
Keine persönliche Dosisempfehlung. Sprich vorher mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Apotheke, besonders wenn du Medikamente nimmst.
Risiken
Nebenwirkungen
Die gefährlichste Nebenwirkung ist die Agranulozytose, ein starker Abfall der Granulozyten, einer Art weißer Blutkörperchen, die Infektionen abwehren. Nach den Packungsbeilagen ist sie sehr selten, also bei bis zu einer von 10.000 behandelten Personen, und es gab Todesfälle. Nach der Europäischen Arzneimittel-Agentur hängt sie nicht von der Dosis ab. Sie kann jederzeit während der Behandlung und kurz nach dem Absetzen auftreten, auch wenn Metamizol früher ohne Probleme vertragen wurde. Zeichen sind Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und schmerzhafte wunde Stellen an den Schleimhäuten in Mund, Nase und Rachen oder im Genital- oder Analbereich. Nimmst du Metamizol gegen Fieber oder zusammen mit einem Antibiotikum, können diese Zeichen schwach sein oder unbemerkt bleiben. Bei solchen Zeichen nimmst du es nicht weiter und holst sofort ärztliche Hilfe; die Praxis lässt das Blutbild bestimmen und wartet mit dem Absetzen nicht auf das Ergebnis. Ebenso bei allgemeinem Unwohlsein, Infektionen, anhaltendem Fieber, Blutergüssen, Blutungen oder Blässe, die auf zu wenig Blutzellen hinweisen können.
Gelegentlich, bei bis zu einer von 100 Personen, sinkt der Blutdruck, besonders bei sehr hohem Fieber; typische Zeichen sind Herzrasen, Blässe, Zittern, Schwindel, Übelkeit und Ohnmacht. Ebenfalls gelegentlich ist ein violetter bis tiefroter, teils blasiger Hautausschlag. Selten sind Überempfindlichkeitsreaktionen: Sie beginnen etwa mit Augenbrennen, Niesen, Engegefühl in der Brust, Hautrötung, Nesselsucht oder Brennen und Hitzegefühl an Zunge, Handflächen und Fußsohlen und können in schwere Formen übergehen, mit Schwellungen auch am Kehlkopf, Atemnot und Kreislaufversagen, auch nach mehrfacher problemloser Einnahme. Bei Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder am Hals oder Kreislaufschwäche ruf den Notruf 112.
Sehr selten sind schwere Hautreaktionen mit Blasen, Abschälen der Haut und wunden Stellen an Mund, Augen oder Genitalien, denen Fieber und grippeähnliche Beschwerden vorangehen können. Berichtet wurde außerdem ein großflächiger Ausschlag mit hohem Fieber und vergrößerten Lymphknoten (DRESS). Bei solchen Hautreaktionen brichst du die Einnahme ab und begibst dich sofort in ärztliche Behandlung. Ebenfalls sehr selten sind Asthmaanfälle und eine akute Verschlechterung der Nierenfunktion. Berichtet wurden auch Leberentzündungen, Tage bis Monate nach Beginn: Bei Übelkeit, Fieber, Müdigkeit, dunklem Urin, hellem Stuhl, gelber Haut oder gelben Augen, Juckreiz oder Schmerzen im Oberbauch brichst du die Einnahme ab und gehst sofort zum Arzt. Eine Rotfärbung des Urins durch ein Abbauprodukt ist harmlos.
Wechselwirkungen
- Niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (ASS) zum Schutz von Herz und Gefäßen
Gleichzeitig genommen kann Metamizol nach den Packungsbeilagen die Wirkung von ASS auf die Blutplättchen verringern und damit ihren Schutz abschwächen.
Quelle: Quelle 3
- Methotrexat
Metamizol kann die Schädigung der Blutbildung durch Methotrexat verstärken, besonders bei älteren Menschen. Nach den Beilagen soll diese Kombination vermieden werden.
Quelle: Quelle 3
- Ciclosporin
Metamizol kann den Ciclosporin-Spiegel im Blut beeinflussen; bei gleichzeitiger Anwendung überwacht die Praxis den Spiegel.
Quelle: Quelle 3
- Bupropion, Efavirenz, Methadon, Valproat, Tacrolimus und Sertralin
Nach den Beilagen können sich diese Mittel und Metamizol gegenseitig beeinflussen; die Praxis muss wissen, dass du sie nimmst.
Quelle: Quelle 3
- Chlorpromazin
Bei gleichzeitiger Anwendung kann die Körpertemperatur stark sinken.
Quelle: Quelle 3
- Gerinnungshemmer zum Einnehmen, Captopril, Lithium, entwässernde Mittel wie Triamteren und andere Blutdrucksenker
Für Pyrazolone, die Gruppe, zu der Metamizol gehört, sind Wechselwirkungen mit diesen Mitteln beschrieben; ob Metamizol selbst sie auslöst, ist nach den Beilagen nicht bekannt.
Quelle: Quelle 3
- Alkohol
Während der Einnahme sollst du nach den Beilagen möglichst keinen Alkohol trinken. Bei höheren Dosen, besonders zusammen mit Alkohol, kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt sein.
Quelle: Quelle 3
Wer es nicht nehmen sollte
Nach den Packungsbeilagen darf Metamizol nicht genommen werden bei Allergie gegen Metamizol oder verwandte Wirkstoffe (andere Pyrazolone wie Phenazon und Propyphenazon oder Pyrazolidine wie Phenylbutazon); wenn durch Metamizol oder solche Wirkstoffe schon einmal eine Agranulozytose aufgetreten ist; bei Störungen des Knochenmarks, etwa nach bestimmten Krebsbehandlungen, oder Krankheiten der Blutbildung; nach einer schweren Hautreaktion auf das Mittel; bei Unverträglichkeit von Schmerzmitteln, die sich als Asthma, Nesselsucht, Schnupfen oder Schwellungen nach Mitteln wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Diclofenac oder Ibuprofen zeigt; bei angeborenem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel; bei akuter intermittierender Porphyrie; und in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft. Wer früher unter Metamizol Leberprobleme hatte, soll es nicht wieder nehmen.
Vorher ärztlich besprechen sollst du die Einnahme unter anderem bei Asthma, besonders mit Nasenpolypen oder Entzündungen von Nase und Nebenhöhlen, bei länger anhaltender Nesselsucht, bei Überempfindlichkeit gegen Farb- oder Konservierungsstoffe und wenn schon wenig Alkohol Niesen, Augentränen und starke Gesichtsrötung auslöst; dann ist das Risiko schwerer Überempfindlichkeitsreaktionen erhöht. Ebenso bei niedrigem Blutdruck, Flüssigkeitsmangel, Kreislaufschwäche, sehr hohem Fieber, schwerer Erkrankung der Herzkranzgefäße oder verengten Hirngefäßen, weil ein Blutdruckabfall dann besonders gefährlich ist, und bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion.
In den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft wird Metamizol nach den Beilagen generell nicht empfohlen; nur in Einzelfällen, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, können einzelne Dosen nach strenger ärztlicher Abwägung vertretbar sein. Das Beratungszentrum Embryotox der Charité rät, in der ganzen Schwangerschaft darauf zu verzichten, und nennt Paracetamol als bevorzugtes Schmerzmittel. In der Stillzeit muss eine wiederholte Einnahme nach den Beilagen vermieden werden; nach einer einzelnen Dosis raten sie, die Muttermilch 48 Stunden lang abzupumpen und zu verwerfen. Embryotox hält nach Einzeldosen keine Stillpause für nötig, nennt aber Paracetamol oder Ibuprofen als besser geeignet. Was für dich gilt, besprichst du mit deiner Praxis.
Überdosierung
Bei Verdacht auf zu viel Metamizol informierst du nach den Packungsbeilagen sofort eine Ärztin oder einen Arzt. Zeichen einer Überdosierung sind Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen, eine verringerte Nierenfunktion bis zum akuten Nierenversagen, Schwindel, Schläfrigkeit bis zur Bewusstlosigkeit, Krämpfe, Herzrasen und ein Blutdruckabfall bis zum Kreislaufversagen. Bei Bewusstlosigkeit, Krämpfen oder Kreislaufversagen ruf den Notruf 112.
Häufige Fragen
Wie gefährlich ist Metamizol für das Blut?
- Gut belegt
- Erste Hinweise
Selten, aber ernst. Metamizol kann eine Agranulozytose auslösen, einen starken Abfall weißer Blutkörperchen, die Infektionen abwehren; nach den Packungsbeilagen ist das sehr selten, es gab aber Todesfälle. Nach der Europäischen Arzneimittel-Agentur kann sie jederzeit auftreten, auch kurz nach dem Absetzen und bei Menschen, die Metamizol früher vertragen haben. Eine Auswertung europäischer Meldedaten fand sie unter Metamizol deutlich häufiger gemeldet als unter entzündungshemmenden Schmerzmitteln (NSAR); wie häufig genau, ist unsicher. Bei Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen oder wunden Stellen im Mund nimmst du es nicht weiter und holst sofort ärztliche Hilfe.
Wie schnell wirkt Metamizol und wie gut hilft es gegen Schmerzen?
- Teilweise belegt
Nach den Packungsbeilagen ist eine deutliche Wirkung nach 30 bis 60 Minuten zu erwarten. Bei mäßigen bis starken Schmerzen nach einer Operation fand ein Cochrane-Review: Mit einer Einzeldosis von 500 mg erreichten über 70 Prozent mindestens eine Halbierung der Schmerzen über 4 bis 6 Stunden, mit Placebo etwa 30 Prozent. Die Belege sind von mäßiger Qualität und stammen aus wenigen kleinen Studien; einen direkten Vergleich mit anderen Schmerzmitteln erlaubten die Daten nicht.
Wie lange darf man Metamizol nehmen?
- Gut belegt
So lange, wie die Praxis es festlegt. Die Packungsbeilagen empfehlen, Schmerzmittel nicht länger als 3 bis 5 Tage zu nehmen, ohne erneut ärztlichen oder zahnärztlichen Rat einzuholen. Bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion liegt zur Langzeitanwendung nach den Beilagen keine Erfahrung vor. Die Warnzeichen einer Agranulozytose gelten während der ganzen Einnahme und kurz danach. Ob du Metamizol weiter brauchst, besprichst du mit deiner Praxis.
Darf ich Metamizol in der Schwangerschaft oder Stillzeit nehmen?
- Gut belegt
In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft nicht: Dann besteht nach den Packungsbeilagen ein erhöhtes Risiko für Blutungen und für einen vorzeitigen Verschluss eines Blutgefäßes am Herzen des Kindes. In den ersten sechs Monaten wird es nach den Beilagen generell nicht empfohlen, das Beratungszentrum Embryotox der Charité rät in der ganzen Schwangerschaft davon ab und nennt Paracetamol als bevorzugtes Schmerzmittel. In der Stillzeit muss eine wiederholte Einnahme nach den Beilagen vermieden werden. Nach einer einzelnen Dosis raten die Beilagen, die Muttermilch 48 Stunden lang abzupumpen und zu verwerfen. Embryotox hält nach Einzeldosen keine Stillpause für nötig, nennt aber Paracetamol oder Ibuprofen als besser geeignet. Sprich vorher mit deiner Praxis.
Nächster Schritt
Bevor du etwas einnimmst: Lass dich beraten, zum Beispiel in deiner Hausarztpraxis oder deiner Apotheke. Bring vorhandene Laborwerte mit, und sag, welche Medikamente du nimmst.
Mehr zu den Themen findest du oben unter Wofür und in der Themenübersicht.
Quellen
Alle 7 Quellen anzeigen
- Gebrauchsinformation eines in Deutschland zugelassenen Metamizol-Präparats (Tablette mit 500 mg Metamizol-Natrium-Monohydrat), Stand April 2024. 1 A Pharma GmbH, veröffentlicht im PatientenInfo-Service der Rote Liste Service GmbH, 2024SonstigesZur Quelle
- Edwards JE, Meseguer F, Faura C, Moore RA, McQuay HJ. Single dose dipyrone for acute renal colic pain.. The Cochrane database of systematic reviews, 2002Systematischer ReviewDOI 10.1002/14651858.cd003867PubMed 12519613
- Gebrauchsinformation eines in Deutschland zugelassenen Metamizol-Präparats (Tropfen zum Einnehmen mit 500 mg je ml), Stand Januar 2025. 1 A Pharma GmbH, veröffentlicht im PatientenInfo-Service der Rote Liste Service GmbH, 2025SonstigesZur Quelle
- Metamizole-containing medicinal products – Article 107i referral (Information for patients). Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), 2024Behörde / amtliche StelleZur Quelle
- Zinzi A, Gaio M, Ruggiero D, Riccardi C, Cagnotta C, Pentella C, et al.. A systematic review and pharmacovigilance analysis of the risk of agranulocytosis associated with metamizole use.. Scientific reports, 2025Systematischer ReviewDOI 10.1038/s41598-025-27009-6PubMed 41315510
- Hearn L, Derry S, Moore RA. Single dose dipyrone (metamizole) for acute postoperative pain in adults.. The Cochrane database of systematic reviews, 2016Systematischer ReviewDOI 10.1002/14651858.cd011421.pub2PubMed 27096578
- Metamizol – Erfahrungen und Empfehlungen in Schwangerschaft und Stillzeit. Embryotox, Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2026Behörde / amtliche StelleZur Quelle
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