Pflanze
Baldrian
Valeriana officinalis
Auch bekannt als: Echter Baldrian, Arznei-Baldrian, Baldrianwurzel, Valerianae radix

Kurz erklärt
Baldrian (Valeriana officinalis) ist eine ausdauernde Staude aus Europa und Asien, die gern an feuchten Standorten wächst. Arzneilich genutzt wird der getrocknete unterirdische Teil: der Wurzelstock mit seinen Wurzeln und Ausläufern.
Die Wurzel enthält ätherisches Öl, Sesquiterpensäuren wie die Valerensäure, Lignane, Flavonoide und die unbeständigen Valepotriate. Das Europäische Arzneibuch verlangt Mindestgehalte an ätherischem Öl und an Sesquiterpensäuren, gemessen als Valerensäure. Die Valepotriate stecken vor allem in der frischen Wurzel und zerfallen bei der Lagerung rasch, unter anderem zu Isovaleriansäure, die zum typischen, für viele unangenehmen Geruch der getrockneten Wurzel beiträgt. Nach Einschätzung der europäischen Arzneimittelbehörde EMA werden Valepotriate zudem kaum aufgenommen; Befunde mit den isolierten Stoffen zählen deshalb nicht für die Bewertung von Baldrianextrakten.
In Laborversuchen greifen Bestandteile an Rezeptoren für die Botenstoffe GABA, Adenosin und Serotonin an. Welche Stoffe beim Menschen wirken, ist nach Einschätzung der EMA nicht geklärt. Für Baldrianwurzel gibt es eine EU-Monographie; wofür sie Baldrian einordnet und wie gut das belegt ist, steht bei den Anwendungen.
Die Stoffliste von Bund und Ländern kennt Baldrianwurzel in Lebensmitteln als Zutat mit Aromaeigenschaften und in Nahrungsergänzungsmitteln, belegt durch die Positivliste eines EU-Mitgliedstaats. Zugleich führt sie die Wurzel als Arzneistoff und traditionelles Arzneimittel und empfiehlt, ihre Verwendung in Lebensmitteln zu beschränken (Liste B): Ab einer bestimmten Menge wirkt sie pharmakologisch, und ein solches Produkt kann ein Arzneimittel sein. Die Liste ist eine Empfehlung der Behörden, kein Gesetz; ob ein Produkt Lebensmittel oder Arzneimittel ist, wird im Einzelfall entschieden. In Deutschland ist Baldrianwurzel als Arzneimittel zugelassen oder registriert, auch als Tee mit Standardzulassung. Vom Mexikanischen Baldrian in Lebensmitteln rät die Liste ab (Liste A). Eine Gesundheitsaussage für Baldrian ist in der EU nicht zugelassen.
Wofür
Einschlafprobleme
- Erste Hinweise
- Traditionell genutzt
- Studien sprechen dagegen
Baldrianwurzel ist in der EU als pflanzliches Arzneimittel bei Schlafstörungen eingeordnet: Trockenextrakte mit Ethanol-Wasser haben eine anerkannte medizinische Verwendung, Tee, Tinkturen und wässrige Auszüge gelten als traditionelle Arzneimittel, die allein auf langer Anwendung beruhen. Die anerkannte Verwendung stützt die EMA auf randomisierte Studien mit solchen Extrakten, zum Teil ohne Placebogruppe.
Unabhängige Übersichtsarbeiten zeichnen ein schwächeres Bild, und es kommt darauf an, was gemessen wurde. Wo Studien den Schlaf messen, etwa die Einschlafzeit in Minuten, die Schlafdauer oder Werte aus dem Schlaflabor, finden die Metaanalysen keinen Unterschied zu Placebo; darauf bezieht sich „Studien sprechen dagegen“. Fragt man nur, ob jemand besser geschlafen hat, bejahen das unter Baldrian in einigen Auswertungen etwas mehr Menschen als unter Placebo. Mehr als erste Hinweise sind das nicht, zumal Studien ohne Effekt womöglich unveröffentlicht blieben. Die S3-Leitlinie „Insomnie bei Erwachsenen“ spricht sich in Empfehlung T9 gegen Phytopharmaka zur Behandlung der Insomnie aus, und auch die europäische Leitlinie empfiehlt pflanzliche Mittel dafür nicht.
Was dagegen spricht
Die Übersichtsarbeiten widersprechen sich. Ein Review von 2007 hielt fest, dass keine der neueren, methodisch strengsten Studien einen Effekt fand. Eine Metaanalyse von 2006 (16 Studien) sah zwar häufiger besseren Schlaf unter Baldrian, aber auch Hinweise darauf, dass Studien ohne Effekt unveröffentlicht geblieben sind. Eine Metaanalyse von 2010 (18 Studien) fand keinen Unterschied bei der Einschlafzeit, im Mittel 0,7 Minuten, und keinen bei der auf Skalen gemessenen Schlafqualität, sondern nur bei der Ja-oder-Nein-Frage, ob man besser geschlafen hat. Ein Überblick über 14 Studien zu pflanzlichen Einzelmitteln (2015) fand bei keinem von 13 Messwerten einen Vorteil, eine Metaanalyse von 2020 über zehn Studien keinen gesicherten Unterschied, bei sehr uneinheitlichen Ergebnissen und Hinweisen auf fehlende Studien. Eine Gesamtschau der systematischen Reviews kam 2024 zu dem Schluss, dass eine Wirksamkeit bei Insomnie nicht belegt ist.
Auch große Einzelstudien verfehlten ihr Hauptziel, etwa eine norwegische mit 405 und eine amerikanische mit 391 Teilnehmenden. Die Studien, in denen ein Baldrianextrakt ähnlich abschnitt wie niedrig dosiertes Oxazepam, hatten keine Placebogruppe; in der größeren bemerkten unter Baldrian mehr Menschen gar keine Veränderung (13 gegenüber 7 Prozent). Ergebnisse von Mischpräparaten gelten nicht für Baldrian allein: In einer Studie war eine Kombination mit Hopfen dem Placebo überlegen, derselbe Baldrianextrakt ohne Hopfen nicht. Welche Dosis am besten wirkt, ist nicht geklärt. Die S3-Leitlinie „Insomnie bei Erwachsenen“ (2025) spricht sich in Empfehlung T9 gegen Phytopharmaka zur Behandlung der Insomnie aus (Empfehlungsgrad B), die europäische Leitlinie (2023) empfiehlt pflanzliche Mittel nicht, und die amerikanische Fachgesellschaft für Schlafmedizin rät mit schwacher Empfehlung von Baldrian ab.
Quellen: Quelle 1, Quelle 2, Quelle 3, Quelle 4, Quelle 5, Quelle 6, Quelle 7, Quelle 8, Quelle 9, Quelle 10, Quelle 11, Quelle 12, Quelle 13, Quelle 14, Quelle 15, Quelle 16
Innere Unruhe
- Erste Hinweise
- Traditionell genutzt
Die EU-Monographie ordnet Baldrianwurzel auch bei leichter nervöser Anspannung ein: Trockenextrakte mit Ethanol-Wasser haben dafür eine anerkannte medizinische Verwendung, Tee und andere Zubereitungen gelten als traditionelle Arzneimittel bei leichten Beschwerden durch nervliche Belastung. Die Belege dafür sind nach dem Bewertungsbericht der EMA deutlich schwächer als beim Schlaf; sie stammen vor allem aus kleinen Studien in Belastungssituationen, teils ohne Placebogruppe und Verblindung. Für akute Anspannung eignen sich die Trockenextrakte nach der Monographie nicht, weil ihre Wirkung erst allmählich einsetzt.
Was dagegen spricht
Für Angststörungen fand ein Cochrane-Review (2006) nur eine kleine Studie mit 36 Menschen mit generalisierter Angststörung, in der sich Baldrian nicht von Placebo unterschied, und hält die Evidenz für nicht ausreichend. Eine Netzwerk-Metaanalyse zu Heilpflanzen bei Angst (2022) konnte eine Wirkung von Baldrian ebenfalls nicht bestätigen. In einer Internet-Studie mit 391 Erwachsenen mit Angst und Schlafproblemen linderte Baldrian weder die Angst noch die Schlafprobleme stärker als Placebo. Eine Metaanalyse von 2020 fand bei den Angst-Studien sehr uneinheitliche Ergebnisse und deutliche Hinweise darauf, dass Studien ohne Effekt fehlen.
Oft zitierte positive Befunde betreffen Kombinationen und lassen sich nicht auf Baldrian allein übertragen: Ein Präparat aus Melisse und Baldrian milderte in einer Laborstudie an 24 Gesunden die Angst unter Stress nur in der niedrigsten Dosis; die höchste steigerte sie in einem Durchgang, und alle Dosen verschlechterten die Leistung in einer Aufmerksamkeitsaufgabe.
Quellen: Quelle 1, Quelle 2, Quelle 7, Quelle 10, Quelle 17, Quelle 18, Quelle 19
Anwendung
Formen und Einnahme
- Trockenextrakt mit Ethanol-WasserAuszug mit 40 bis 70 Prozent Ethanol, Verhältnis von Droge zu Extrakt 3 bis 7,4 zu 1, in fester Form zum Einnehmen, etwa als Tablette oder Dragee. Nur diese Zubereitung hat nach der EU-Monographie eine anerkannte medizinische Verwendung (well-established use); die EMA stützt sich dabei auf Studien mit solchen Extrakten.
- Tee aus geschnittener WurzelMit kochendem Wasser aufgegossen. Tee und wässrige Extrakte stehen in der EU-Monographie nur als traditionelle Arzneimittel, weil die Studien mit wässrigen Zubereitungen die EMA nicht überzeugt haben.
- Pulver, Presssaft, weitere Extrakte und TinkturenEbenfalls traditionelle Arzneimittel nach der EU-Monographie. Die Zubereitungen sind unterschiedlich stark, ihre Mengen lassen sich nicht gegeneinander austauschen; maßgeblich ist die Packungsbeilage. Tinkturen enthalten Alkohol.
- BadezusatzGeschnittene Wurzel als Zusatz für ein Vollbad, in der EU-Monographie als traditionelle Anwendung beschrieben. Wann ein Vollbad nicht infrage kommt, steht bei den Gegenanzeigen.
- Kombinationen mit Hopfen, Melisse oder PassionsblumeViele Präparate mischen Baldrian mit anderen Pflanzen. Ein Studienergebnis gilt dann nur für die geprüfte Mischung: In einer Studie verkürzte ein Baldrian-Hopfen-Präparat die Einschlafzeit stärker als Placebo, derselbe Baldrianextrakt in gleicher Menge ohne Hopfen nicht.
- Mexikanischer Baldrian (Valeriana edulis)Eine andere Art, deren Wurzel reich an Valepotriaten ist; diese Stoffe stehen im Verdacht, das Erbgut zu schädigen. Die EU-Monographie gilt nur für Valeriana officinalis, und die Stoffliste von Bund und Ländern rät davon ab, Mexikanischen Baldrian in Lebensmitteln zu verwenden.
Für die Trockenextrakte mit anerkannter medizinischer Verwendung beschreibt die EU-Monographie eine Wirkung, die sich allmählich aufbaut: Für akute Beschwerden eignen sie sich nicht, und für eine optimale Wirkung empfiehlt sie zwei bis vier Wochen durchgehende Einnahme. Als Schlafhilfe sieht die Monographie eine Gabe eine halbe bis eine Stunde vor dem Zubettgehen vor, bei Bedarf eine weitere früher am Abend.
Wie viel eine Gabe ist, hängt stark von der Zubereitung ab; maßgeblich ist die Angabe des jeweiligen Arzneimittels, die Mengen der Monographie stehen in der Dosis-Übersicht. Halten die Beschwerden nach zwei Wochen an oder werden sie stärker, lass das ärztlich oder in der Apotheke abklären.
Dosis-Übersicht
| Grundlage | Menge | Einordnung |
|---|---|---|
| ArzneimittelDosierung laut EU-Monographie oder Zulassung eines Arzneimittels | 400–600 mg Einzeldosis | Jugendliche ab 12 Jahren, Erwachsene und Ältere · Trockenextrakt mit 40 bis 70 Prozent Ethanol (Droge-Extrakt-Verhältnis 3 bis 7,4 zu 1), anerkannte medizinische Verwendung nach der EU-Monographie. Bei Schlafstörungen eine Gabe eine halbe bis eine Stunde vor dem Zubettgehen, bei Bedarf eine weitere früher am Abend; bei leichter nervöser Anspannung bis zu dreimal täglich; höchstens vier Gaben am Tag. Für eine optimale Wirkung nennt die Monographie zwei bis vier Wochen durchgehende Einnahme. Nicht für Kinder unter 12 Jahren, nicht in Schwangerschaft und Stillzeit. Quelle: Quelle 1 |
| ArzneimittelDosierung laut EU-Monographie oder Zulassung eines Arzneimittels | 0,3–3 g Einzeldosis | Jugendliche ab 12 Jahren, Erwachsene und Ältere · Geschnittene Wurzel als Tee, mit 150 ml kochendem Wasser aufgegossen; traditionelle Anwendung nach der EU-Monographie, die allein auf langer Verwendung beruht. Bei leichten Beschwerden durch nervliche Belastung bis zu dreimal täglich, als Einschlafhilfe eine Tasse eine halbe bis eine Stunde vor dem Zubettgehen, bei Bedarf eine weitere früher am Abend. Nicht für Kinder unter 12 Jahren, nicht in Schwangerschaft und Stillzeit. Quelle: Quelle 1 |
| ArzneimittelDosierung laut EU-Monographie oder Zulassung eines Arzneimittels | 100 g Einzeldosis | Jugendliche ab 12 Jahren, Erwachsene und Ältere · Geschnittene Wurzel als Zusatz für ein Vollbad, höchstens ein Bad am Tag, bei 34 bis 37 Grad für 10 bis 20 Minuten; traditionelle Anwendung nach der EU-Monographie. Kein Vollbad bei offenen Wunden, größeren Hautverletzungen, akuten Hauterkrankungen, hohem Fieber, schweren Infektionen, schweren Kreislaufstörungen oder Herzschwäche. Nicht für Kinder unter 12 Jahren, nicht in Schwangerschaft und Stillzeit. Quelle: Quelle 1 |
| In Studien genutztSpanne aus ausgewerteten Studien | 600 mg pro Tag | Erwachsene mit nichtorganischer Insomnie · Trockenextrakt mit 70 Prozent Ethanol, abends eingenommen, über vier und sechs Wochen in den beiden Vergleichsstudien mit Oxazepam; dieselbe Menge nutzen weitere Studien, auf die sich die EMA stützt. Welche Dosis am besten wirkt, ist nach dem Bewertungsbericht der EMA nicht geklärt.
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Keine persönliche Dosisempfehlung. Sprich vorher mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Apotheke, besonders wenn du Medikamente nimmst.
Risiken
Nebenwirkungen
Nach der EU-Monographie können Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit oder Bauchkrämpfe auftreten; wie häufig, ist nicht bekannt. In Studien wurde Baldrian meist gut vertragen, eine Metaanalyse zählte allerdings unter Baldrian mehr unerwünschte Ereignisse je Person als unter Placebo. In höheren Mengen kann Baldrian in den ersten Stunden nach der Einnahme leicht dämpfen; am Morgen nach einer abendlichen Einnahme fanden Studien keine verminderte Aufmerksamkeit.
Leberschäden sind sehr selten beschrieben worden, meist bei Präparaten, die Baldrian mit anderen Pflanzen wie Helmkraut oder Traubensilberkerze kombinierten. Die Datenbank LiverTox der US-Gesundheitsbehörde NIH stuft Baldrian als wahrscheinliche, aber seltene Ursache ein; die Schäden waren meist leicht bis mittelschwer und heilten nach dem Absetzen aus. Die EMA sah keine Hinweise auf Organschäden. Treten unter der Einnahme andere Beschwerden auf, lass sie ärztlich abklären oder frag in der Apotheke nach.
Wechselwirkungen
- Beruhigungs- und Schlafmittel, etwa Benzodiazepine wie Lorazepam, und andere dämpfende Arzneimittel
Die dämpfenden Wirkungen könnten sich addieren. Beschrieben ist das bisher nur in einem einzelnen Fallbericht, ein ursächlicher Zusammenhang ist nicht nachgewiesen: Ein Mann, der Lorazepam nahm, bekam nach zusätzlicher Selbstbehandlung mit Baldrian und Passionsblume Händezittern, Schwindel und Muskelermüdung. Die EU-Monographie nennt keine Wechselwirkungen, der Bewertungsbericht hält mehr Müdigkeit und Schwindel zusammen mit anderen dämpfenden Psychopharmaka für theoretisch möglich. Wer solche Mittel nimmt, bespricht Baldrian vorher ärztlich.
- Arzneimittel, die über die Leberenzyme CYP1A2, CYP2D6, CYP2E1 oder CYP3A4 abgebaut werdenGering
In zwei kleinen Studien an Gesunden veränderte Baldrian die Aktivität dieser Enzyme nicht oder nur geringfügig: Nur der Spitzenspiegel von Alprazolam stieg leicht. Die Autoren halten klinisch bedeutsame Wechselwirkungen auf diesem Weg für unwahrscheinlich.
Wer es nicht nehmen sollte
Nicht bei Überempfindlichkeit gegen Baldrian. Für Kinder unter 12 Jahren empfiehlt die EU-Monographie Baldrian nicht, weil Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit fehlen; Unruhe und Schlafprobleme bei Kindern können auf andere Ursachen zurückgehen und gehören ärztlich eingeordnet. In Schwangerschaft und Stillzeit wird Baldrian nicht empfohlen, weil seine Sicherheit dort nicht belegt ist.
Baldrian kann die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigen: Wer sich benommen fühlt, fährt nicht Auto und bedient keine Maschinen. Tinkturen enthalten Alkohol. Ein Vollbad mit Baldrian kommt bei offenen Wunden, größeren Hautverletzungen, akuten Hauterkrankungen, hohem Fieber, schweren Infektionen, schweren Kreislaufstörungen und Herzschwäche nicht infrage.
Überdosierung
Ein Fallbericht beschreibt nach etwa 20 g Baldrianwurzel Müdigkeit, Bauchkrämpfe, Engegefühl in der Brust, Benommenheit, Händezittern und erweiterte Pupillen; die Beschwerden klangen innerhalb von 24 Stunden ab. Behandelt wird nach der EU-Monographie unterstützend. Eine Abhängigkeit ist nicht belegt: Die EMA kennt nur einzelne Fallberichte über Entzugserscheinungen, etwa nach jahrelanger Einnahme sehr hoher Extraktmengen, und sieht darin angesichts der weiten Verbreitung keinen Hinweis auf ein Missbrauchsrisiko.
Nächster Schritt
Bevor du etwas einnimmst: Lass dich beraten, zum Beispiel in deiner Hausarztpraxis oder deiner Apotheke. Bring vorhandene Laborwerte mit, und sag, welche Medikamente du nimmst.
Mehr zu den Themen findest du oben unter Wofür und in der Themenübersicht.
Quellen
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- Assessment report on Valeriana officinalis L., radix and Valeriana officinalis L., aetheroleum (EMA/HMPC/150846/2015). Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC), 2016Behörde / amtliche StelleZur Quelle
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